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Flashman 10: Flashman and the Dragon (The…
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Flashman 10: Flashman and the Dragon (The Flashman Papers 1860) (urspr publ 1985; utgåvan 1989)

av George MacDonald Fraser (Författare)

Serier: The Flashman Papers (10)

MedlemmarRecensionerPopularitetGenomsnittligt betygOmnämnanden
8261219,341 (3.96)14
In 1860, while China seethes through the bloodiest civil war in history, and the British and French armies hack their way to the heart of the Forbidden City, Flash Harry hoodwinks them all.
Medlem:reading2016
Titel:Flashman 10: Flashman and the Dragon (The Flashman Papers 1860)
Författare:George MacDonald Fraser (Författare)
Info:HARPERCOLLINS PUBLISHERS LTD (1989), Edition: New Ed, 320 pages
Samlingar:Ditt bibliotek
Betyg:
Taggar:12B

Verkdetaljer

Flashman and the Dragon av George MacDonald Fraser (1985)

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I Don't Like Flashman, and Yet I Keep Coming Back

"Flashman and the Dragon" is in the same vain of the rest of George MacDonald Fraser's Flashman books. The reader who has enjoyed Flashman in the past will certainly enjoy following Flashman on his journey through China, hacking and flubbing his way through the Taiping Rebellion. Like many of our favorite British heroes, Flashman also enjoys his fair share of women during his adventures.

I don't know what it is that attracts me to the Flashman books. For me, they are a chore to read. The paragraphs drag on, geography is never fully fleshed out, and the character himself is an absolute reprobate. He is sexist and racist and incredibly unlikeable. Nevertheless, I've plowed my way through three of his adventures by now. I really can't put my finger on what I like about it. Any body care to help me? ( )
  mvblair | Aug 9, 2020 |
Sagt Ihnen der Name Taiping etwas? Die Hauptstadt von Taiwan, meinen Sie? Nein, das wäre Taipei.

Die Taiping waren eine chinesische Sekte, die Ansichten vertrat, die man durchaus als sozialistisch bezeichnen konnte. Sie wurden von einem Mystiker angeführt, der durch seine Visionen zur gottgleichen Gestalt aufstieg und vor hatte das Kaiserreich zu stürzen.

Der Taiping-Aufstand gilt als blutigster Bürgerkrieg der Weltgeschichte. 20-30 Millionen Menschen sollen darin ums Leben gekommen sein. Und Sie haben tatsächlich nichts davon gewusst? Haben Sie im Geschichtsunterricht etwa geschlafen?

Nur ein kleiner Scherz, wahrscheinlich haben Sie das, ähnlich wie wir, damals gar nicht durchgenommen, schließlich geschah das ja weit weg, am anderen Ende der Welt. Und die Beteiligten waren ja sowieso nur Chinesen, lustige, kleine gelbe Männlein mit langen Zöpfen. Wieso sollte sich auch ein deutscher Schüler für soetwas interessieren? Weshalb mir diese Materie ebenso neu war.

Harry Flashman hat ein besonderes Talent zur falschen Zeit am falschen Ort zu sein. Auch diesmal landet er mitten in der Hölle eines blutigen Gemetzels.

Natürlich finden sich auch dort schöne Frauen, ob Banditinnen oder Prinzessinnen, jede erliegt dem Charme Flashys, des großen Draufgängers. Pardon, ich meinte natürlich des elenden Feiglings, der über die beste PR der Weltgeschichte verfügt.

Die Handlung mag nicht sonderlich innovativ sein. Flashman wird gefangengenommen, er entkommt, gerät wieder in die Klauen irgendwelcher Feinde, windet sich jedes Mal mit List und Glück heraus und bleibt selbstverständlich am Ende wieder der große britische Kriegsheld.

Er begegnet dem Anführer der Taipings, hat eine Liebesaffäre mit einer chinesischen Prinzessin und ist auch bei der wohl unrühmlichsten Episode des Krieges dabei: der Zerstörung des Sommerpalastes, der Sommerresidenz der chinesischen Kaiser. Ein ehemals wunderbares Werk der Landschaftsarchitektur, das gänzlich vom Erdboden verschwunden ist.

Sie können also nicht gleich mal auf Google Earth gehen und nachschauen: Ah, der Sommerpalast! Wie wunderbar! Es ist nichts mehr da. Nicht mal ein Stein, ein Krümel, ein Staubkorn wurde übriggelassen. Aber hören Sie selbst:

„…denn jetzt muss ich Ihnen von einem der wunderbarsten Dinge erzählen, die ich je gesehen habe, einem Wunder, das den Vergleich mit jedem anderen auf Erden standhält – und niemand wird es jemals wieder sehen. Es gibt viele schöne Dinge auf der Welt, die meisten von ihnen Werke der Natur – ein Sonnenuntergang am Colorado, Dämmerung über dem Südchinesischen Meer, … kühles Mondlicht in der Sahara, eine englische Waldung nach dem Regen. Der Mensch kann nichts schaffen, was dem gleichkäme, doch ein einziges Mal kam er ihm nach Meinung dieses Kritikers so nahe, dass ich mit dem Unterschied nicht hausieren gehen möchte. Und es wurde vollbracht durch zartestes und unendlich geduldiges Formen der Natur, wie es wahrscheinlich nur chinesische Künstler und Handwerker haben zustande bringen können. …

Wie Sie vielleicht gehört haben, war es gar kein Palast, sondern ein acht Meilen langer Garten – doch ein Garten war es auch nicht. Es war ein Märchenland, und wie soll man das beschreiben? Ich kann nur sagen, dass in dieser weiten Parklandschaft, die sich bis zu fernen, im Dunst liegenden Hügeln dehnte, jede Schönheit der Natur und der menschlichen Architektur in einer Harmonie der Formen und Farben miteinander verschmolz, die so vollkommen war, dass es einem den Atem verschlug und man nur dasitzen und staunen konnte. Ich kann von vielem reden: Von bewaldeten Hainen; von samtigen Rasenflächen; von Seelabyrinthen und Inseln mit Pavillons darauf; von Tempeln, Sommerhäusern und Palästen, von schimmernden Dächern aus gelbem Porzellan, die durch Blätter von dem dunkelste Grün zu sehen waren; von trägen Flüssen, die sich durch Wälder schlängelten; von Wasserfällen, die leisen in Kaskaden bemooste Felsen herabfielen; von Blumenfeldern, von Kieselwegen, die sich an Marmorbecken vorbei wanden, wo Fontänen wie silberne Nadeln in der Sonne spielten; von Hirschen, die anmutig unter gespreizten zweigen weideten; von Brücken mit Weidenmotiven; von finsteren Höhlen, in denen bleiche goldene Statuen schwach in der Dunkelheit leuchteten; von Lotosteichen auf deren Wasser Schwäne schliefen – ich kann all das niederschreiben und hinzufügen, dass es in einem großartigen Panorama, soweit das Auge reichte, wie ein großer magischer Teppich ausgebreitet dalag, und was für eine Vorstellung vermittelt es? So gut wie gar keine; möglicherweise klingt es sogar abgeschmackt und übertrieben. Aber sehen Sie, ich kann nicht beschreiben, wie eine zarte Farbschattierung in eine andere übergeht und beide zusammen in eine dritte, die überhaupt keine Farbe ist, sondern ein einziges Leuchten; ich kann nicht zeigen, wie die Rundung eines Tempeldaches mit den Zweigen, die ihn einrahmen, oder der Landschaft, die ihn umgibt, harmoniert; ich kann Ihnen nicht die Anmut eines schmalen Pfades vor Augen führen, wie er sich zwischen Inseln eines Flusses entlangschlängelt, der selbst ein weicher, von sich stets wandelnden Reflexionen gesäumter Spiegel ist; ich kann nicht sagen, wie das Kräuseln des Wassers unter dem Bug eines langsam dahingleitenden Vergnügungsbootes dazu bestimmt scheint, die Formen des Bootes mit denen des Sees und der Seerosenblätter abzurunden, und sich seit Anbeginn der Zeit zu kräuseln scheint. Ich kann nur sagen, dass all diese Dinge sich in einer großen einhelligen Vollkommenheit miteinander verbanden, die einfach unglaublich war, und verdammt kostspielig ebenfalls. …

Dieses Wunderwerk diente einzig der Freude des Kaisers und seines Hofes; kein anderer Besucher bekam es jemals zu Gesicht, was vielleicht ganz gut so war, weil ich annehmen würde, dass es bei weitem die reichste Schatzkammer war, die es jemals auf Erden gegeben hat.“

Ja, hier wird selbst Flashman zum Dichter. Wie dieses Weltwunder der Verwüstung preisgegeben wird, ist eines der seltsamsten und traurigsten Aspekte des Bürgerkrieges.

Das Buch ist voller wunderbarer flashmanscher Weisheiten:

„Es ist wundersam, was für eine Wirkung das Plündern auf Soldaten hat. Ich nehme an, einmal in ihrem elenden Leben empfinden sie wirkliche Macht – nicht die Macht zu töten, die kennen sie sehr gut, das ist nur brutale Gewalt gegen einen menschlichen Körper -, sondern die größere Macht, eine Schöpfung des Geistes zu zerstören, etwas, das sie nie und nimmer zustande bringen könnten.“

„Das ist das großartige an der Politik und der Grund dafür, dass die Welt solch ein grässlicher Ort ist: Der Mann, der die Politik macht, braucht sie nicht auszuführen, und der Mann, der sie ausführt ist nicht verantwortlich für die Politik.“

Martin Compart bemerkt in seinem Nachwort, dass das Buch bei seinem Erscheinen umstritten war, weil Fraser kein allzu schmeichelhaftes Bild der Chinesen zeichnet (sie werden fast ausnahmslos als grausam und hinterhältig beschrieben) und wenig Kritik am britischen Imperialismus übt. Das scheint mir allerdings die typische Empörung politisch korrekter Gutmenschen zu sein. Macdonald Fraser war sicher kein Liberaler im modernen Sinn, aber er verfügte über einen sehr klaren politischen Sachverstand und sah sehr genau, wozu Menschen jeglicher Couleur oder Rasse fähig sind und wie falsche Entscheidungen der Mächtigen Millionen ins Unglück stürzen können.

Auch dieser Flashman bietet wieder großartige Unterhaltung. ( )
  TheRavenking | Mar 3, 2017 |
Despite being one of the more taut and focused Flashman adventures, Flashman and the Dragon took a little while to win me over, but by the end I found it as enchanting as any I have read. There's no point going over what I've already said ad nauseam in my other reviews; this eighth book in the series remains as thrilling an adventure, rip-roaring a comedy, rich a story and accurate a history as any of the previous seven. And Flashman is still an absolutely devious scoundrel and magnificent bastard, as Irish Nolan finds out to his cost.

Of these fine qualities, I feel Fraser's historical research warrants the greatest praise. With the possible exception of Flashman and the Great Game, which taught me more about the Indian Mutiny than any history book ever could, Flashman and the Dragon is the most illuminating book of the series, bringing to the fore the fascinating events of the Taiping Rebellion. What is doubly valuable about the Flashman books as historical fiction is that they cover less well-known, yet still important, events in history. I knew only a little about the Taiping Rebellion before reading Flashman and the Dragon, yet now I feel I could give a good stab at bluffing my way through Mastermind with it as my chosen topic. Towards the end of the book, there's even an eloquent historical analysis of the looting and destruction of the Summer Palace which manages to be extremely informative and melancholy whilst never losing the general rhythm and tone of the story. By this point, I had the sense that I'd been reading something truly special, even by Fraser's lofty standards.

I think perhaps the reason it took me longer to warm to Dragon's charms was because, in the period Fraser is describing, China was like another planet completely. Consequently, Fraser delights in describing all the various wonders of Imperial China, which slows the pace down a tad and draws attention away from the scoundrel acts of Flashman himself. This is not a criticism as such, for the reader delights in reading it (there are some truly beautiful passages of prose) and we get a real sense of the otherworldly nature of the country as it was in 1860. Elsewhere, I found that the humour was often subtler than in previous instalments; for me, the heartiest chuckles came from little snarky asides in the dialogue rather than the more overt shamelessness of Flash's actions. Overall, Flashman is just an excellent companion; I'd say without a doubt his voice, as wrought by Fraser, is the finest example of first-person prosing there is. It is conversational and amiable, making it accessible, yet allows for the sort of waxing lyrical I allude to above without any of it seeming out of place. I remain, as ever, truly staggered by Fraser's writing and lament that his books are not read more widely. If I had my way, there'd be a permanent statue of Flashman on the Fourth Plinth of Trafalgar Square, with a bevy of lovingly-sculpted stone beauties writhing at his feet. ( )
1 rösta Mike_F | Jun 3, 2016 |
To bring all you historians up to speed: So far in the series Flashman has seen action in four military campaigns: the First Afghan War, Crimea, the Indian Mutiny and the Sioux War of 1879. With Flashman and the Dragon Harry gets himself involved in the Taiping Rebellion. Another worthy note: for this particular installment of papers, George MacDonald Fraser himself acts as editor, admitting he confines his corrections to spelling, while "checking the accuracy of Flashman's narrative and inserting footnotes wherever necessary."
Fans of Flashman's sexual conquests will not be disappointed. As usual, Harry works his charms on a number of different women, the most important being the favored Imperial Yi Concubine, Lady Yehonala (who later became Empress Tzu-hsi). She ends up saving his life (much like my favorite tart, Szu-Zhan, from earlier in the story). "Get 'em weeping, and you're halfway to climbing all over them" (p 11). ( )
  SeriousGrace | Oct 13, 2015 |
I had a lot of fun with this book, perhaps because I'm not that into nineteenth century China. It's a fine example of the nineteenth century Englishman re-imaged by a skilled entertainer. read it twice. ( )
  DinadansFriend | Dec 8, 2013 |
Visa 1-5 av 12 (nästa | visa alla)
With this episode, he is whirled up in the hellish carnage of the Taiping Revolt. In this, the bloodiest civil war in human history, China convulsed itself in an attempt to throw off the "foreign devils." Great Britain's prized opium trade -- the greatest narcotics scandal of all time -- was at stake. Human life was not so much cheap as barely reckoned at all. Flashman goes through the whole blood-bolted affair with his bowels like water, but he never loses his faculty for description...

There is a chapter in this book which I would select from a strong field as being exemplary. It recounts Lord Elgin's decision in 1860 to raze the SummerPalace at Peking, and it depicts the manner in which the order was carried out. The SummerPalace was not just a building. It was a gorgeous landscaped park of over 200 temples and great houses. Contemporary accounts of it and its contents show it to have been the summit of Manchu taste and civilization, perhaps unequalled in history. The pages which describe the actual desecration -- while Elgin read Darwin and Trollope in his tent -- are vivid, moving and awful. They promote Fraser well out of the thriller class and into the ranks of historical novelists.
tillagd av SnootyBaronet | ändraWashington Post, Christopher Hitchens (May 4, 1986)
 

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Författarens namnRollTyp av författareVerk?Status
George MacDonald Fraserprimär författarealla utgåvorberäknat
D'Achille, GinoOmslagmedförfattarevissa utgåvorbekräftat
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Vedertagen titel
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Relaterade filmer
Priser och utmärkelser
Motto
Dedikation
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For Ka't-lin
a memento of the Pearl River and Tuah Bee
Inledande ord
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It is now twenty years since the Flashman Papers, the memoirs of the notorious Rugby School bully who became a Victorian hero, were found in a Leicestershire saleroom. (Explanatory Note)

Old Professor Flashy's first law of economics is that the time to beware of a pretty woman is not when you're flush of cash (well, you know what she's after, and what's a bankroll more or less?), but when you're short of the scratch, and she offers to set you right.
Citat
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When the guns haven't come up, and your cavalry's checked by close country or tutti-putti, and you're waiting in the hot, dusty hush for the faint rumble of impi or harka over the skyline and know they're twenty to your one -- well, that's when you realize that it all hangs on that double line of yokels and town scruff with their fifty rounds a man and an Enfield bayonet. Kitchener himself may have placed 'em just so, with D'Israeli's sanction, The Times' blessing, and the Queen waving 'em good-bye -- but now it's their grip on the stock, and their eye on the backsight, and if they break, you're done. Haven't I stood shivering behind 'em often enough, wishing I could steal a horse from somewhere?
Avslutande ord
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Särskiljningsnotis
Förlagets redaktörer
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Kanonisk DDC/MDS

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